#NoFear-Challange 2, Im Dunkeln aus dem Haus und den Sonnenaufgang alleine genießen…

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Für mich hat die Challenge schon am Tag davor, als ich beschlossen habe es zu tun, begonnen. Denn ich muss ehrlich zugeben bei dieser Challenge hatte ich wirklich nur Angst vor der Angst. Keine einzige Sekunde habe ich mich dann währenddessen unwohl gefühlt oder gar verängstigt.
Doch davor dachte ich mir: Was ist, wenn ich mich fürchte, wenn ich Angst bekomme? Gerade in dieser Zeit von Corona werde ich so früh am Morgen ganz alleine da draußen sein…, und noch viele weitere Gedanken haben mich gequält.
Doch dann vor dem Einschlafen habe ich eine meiner Lieblingsmental-Techniken angewendet und mich damit wirklich schnell zur Ruhe gebracht. Wenn du unter Ängsten leidest, kann ich dir Mentaltraining wirklich nur ans Herz legen. Heute in der Früh, als der Wecker geläutet hat, war vorerst einmal meine größte Überwindung das Aufstehen, wie ihr euch denken könnt. Schlag 5 Uhr zwang ich meinen noch trägen Körper aus dem Bett ;). Das hat zwar nichts mit Angst zu tun, aber es war definitiv außerhalb meiner Komfortzone. Und als ich mir meinen Kaffee to Go zubereitet habe, kamen die Gedanken vom Vortag wieder.
Ich werde alleine sein…, direkt neben einem Wald…, niemand sonst… Doch auch diese negative Gedankenspirale stoppte ich sofort. Meine Motivation war unter anderem auch, die Challenge zu schaffen und euch davon zu erzählen. Ich habe das Gefühl, so stelle ich mich spielerisch den Dingen.
Kleiner Tipp also für dich: Nimm an meiner Challenge teil und lass dich von mir inspirieren. Beginne auch klein und steigere dich dann. Gemeinsam können wir die Angst bekämpfen.

Doch zurück zur Story, zum Glück ist die Zeit dann etwas knapp geworden und ich musste mich beeilen. Somit hatte ich auch nicht mehr die Gelegenheit für weitere Sorgen. Ab dem Moment, als ich im Auto am Weg zu meinem Hügel war, machte sich ein unheimlich gutes Gefühl in mir breit. Ich fühlte mich plötzlich gut aufgehoben, sicher und entspannt. So blieb mein Befinden dann auch, ganz gemütlich spazierte ich mit meinem Hündchen am Waldrand entlang und genoss die magische Stimmung, während langsam die Sonne zum Vorschein kam.
Alle Sorgen, alle Ängste, Panik waren vergessen. Nur mehr der einzigartige Moment und die wunderschöne Stimmung zählte. Ganz im Hier und Jetzt spürte ich die Verbundenheit mit der Natur, mit dem Leben. Ich fühlte mich stark und sicher. Weshalb ich diesen Moment für mich als einen Anker-Moment abgespeichert habe. Wenn mich also in Zukunft wieder negative Gedanken übermannen, werde ich diese ersetzen und mich an heute erinnern.
Also überwinde dich, lebe, sei wild und vor allem hör nie auf um deine Freiheit zu kämpfen, es wird sich irgendwann bezahlt machen. Noch vor zwei Jahren hätte ich mir nicht einmal im Traum vorstellen können, zu dieser Uhrzeit alleine draußen zu sein. Und heute habe ich es sogar genossen.

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