
Willkommen im isiFLOWING Meditationsbereich
Hier findest du ausgewählte Meditationen, die dich durch den aktuellen Monat tragen: ruhig, klar und wirksam.
Höre, was gerade passt. Dein Körper und dein Inneres wissen, was sie brauchen.
Jede Meditation enthält einen kurzen Beschreibungstext, einen Intro-Input und Reflexionsfragen zum Vertiefen.
Hinweis zur Nutzung:
Suche dir einen ruhigen Ort, nutze wenn möglich Kopfhörer. Ich verwende in der Musik immer wieder spezielle Frequenzen, um diese vom Ohr richtig aufnehmen zu können benötigst du Kopfhörer.
Atme zu Beginn drei Mal länger aus als ein.
Herbst vibes 🍁

Loslassen und Fülle
Du lässt los, was schwer geworden ist, und machst Platz für das, was dich nährt.
Die Tage werden kürzer, das Licht wird weicher. Draußen färbt sich alles, und die Bäume tun etwas, das wir oft verlernt haben: Sie lassen los, ohne zu kämpfen.
Ein Baum hält nicht fest an seinen Blättern. Er weiß, dass sie ihre Zeit hatten. Er lässt sie fallen, eines nach dem anderen, und verliert dabei nichts. Seine Kraft geht nach innen, in die Wurzeln, dorthin, wo sie für den Winter gebraucht wird.
In dieser Meditation darfst du dasselbe tun. Du spürst, was du noch mit dir herumträgst: Gedanken, Erwartungen, alte Geschichten, die längst nicht mehr zu dir gehören. Du atmest, und mit jedem Ausatmen fällt ein Blatt. Ganz leicht, ganz von selbst.
Und dort, wo etwas gegangen ist, entsteht Raum. Raum, der sich mit dem füllt, was dir wirklich guttut. Ruhe. Wärme. Vertrauen. Das Gefühl, genug zu sein und genug zu haben.
Vielleicht ist Fülle nicht das, was wir dazu bekommen, sondern das, was übrig bleibt, wenn wir loslassen.
Reflexion:
-
Was darf ich jetzt loslassen, weil es mir nicht mehr dient?
-
Was entsteht in mir, wenn ich diesen Platz frei mache?
-
Wofür bin ich gerade dankbar, was mich erfüllt?

Dein weises ICH
Du verbindest dich mit dem Teil in dir, der immer schon Bescheid weiß.
Es ist der Teil in dir, der nicht in Aufregung gerät, wenn draußen alles laut wird. Der nicht zweifelt, sondern weiß. Er hat keine Eile und keine Angst, denn er kennt dich, tiefer als dein Verstand es je könnte.
Vielleicht hast du diesen Teil schon einmal gespürt. In einem Moment, in dem du plötzlich genau wusstest, was richtig ist, ohne lange nachzudenken. In einem Satz, den du gesagt hast, und der klüger war, als du selbst geglaubt hättest.
In dieser Meditation gehst du diesem Teil in dir entgegen.
Stell dir vor, dieser weise Teil in dir hat eine Stimme, eine Gestalt, eine Präsenz. Vielleicht ist es eine ältere Version von dir selbst. Du musst nichts erzwingen. Es reicht, offen zu sein für das, was sich zeigt.
Dann wird es still. Und in dieser Stille darf eine Antwort auftauchen, ein Gefühl, ein Bild, ein einzelner Satz. Was auch immer kommt, es ist richtig.
Dein weises Ich war nie weg. Es hat nur darauf gewartet, dass du wieder hinhörst.
Reflexion:
-
Wann habe ich meinem weisen Ich in der Vergangenheit schon einmal vertraut, ohne es zu wissen?
-
Was hat mir mein weises Ich heute gesagt?
-
Wie kann ich diese Stimme öfter im Alltag hören?

Du bringst Ruhe in jeden Schritt.
Der Herbst lädt dich nach draußen ein. Die Luft ist klar, das Licht ist golden, und unter deinen Füßen raschelt es vielleicht schon leise. Genau das macht diese Jahreszeit so besonders für eine Gehmeditation.
Du musst dafür nirgendwo Bestimmtes hin. Ein Waldweg reicht, ein Park, sogar die Straße vor deiner Tür. Wichtig ist nur, dass du gehst, langsam, aufmerksam, ganz bei dir.
In dieser Meditation begleite ich dich Schritt für Schritt. Du spürst, wie dein Fuß den Boden berührt, wie sich dein Gewicht verlagert, wie die Luft sich anfühlt, die über deine Haut streicht.
Vielleicht hörst du raschelnde Blätter, vielleicht Vögel, vielleicht einfach die Stille.
Gehen wird so zu mehr als nur einer Fortbewegung. Es wird zu einem Weg, ganz im Moment anzukommen, während sich um dich herum der Herbst in seinen schönsten Farben zeigt.
Reflexion:
-
Was nehme ich gerade um mich herum wahr, wenn ich langsam und bewusst gehe?
-
Wie verändert sich mein Kopf, wenn ich mich beim Gehen ganz auf meine Schritte konzentriere?
-
Welchen Weg möchte ich mir diesen Herbst öfter gönnen?
_edited.jpg)
Kronenchakra öffnen
Du verbindest dich mit dem Vertrauen, das größer ist als du selbst.
Das Kronenchakra sitzt am höchsten Punkt deines Körpers, am Scheitel, und verbindet dich mit etwas, das über den Alltag hinausgeht. Es steht für Vertrauen, für Hingabe, für das Gefühl, getragen zu sein, auch wenn du nicht alles kontrollieren kannst.
Nach dem Loslassen, das dieser Monat mit sich bringt, ist das Kronenchakra der nächste, stille Schritt. Es reicht nicht, nur einzelne Dinge gehen zu lassen. Irgendwann braucht es das Vertrauen, dass es gut ist, loszulassen, auch ohne zu wissen, was danach kommt.
In dieser Meditation richtest du deine Aufmerksamkeit nach oben, zu diesem Punkt über deinem Kopf. Du stellst dir vor, wie sich dort langsam ein Licht öffnet, sanft und klar, und wie es dich mit etwas verbindet, das größer ist als deine Gedanken und deine Sorgen.
Du musst nichts verstehen oder erklären können. Manchmal reicht es, einfach zu vertrauen, so wie ein Blatt vertraut, wenn es sich vom Ast löst, ohne zu wissen, wo es landet.
Dieses Vertrauen trägt dich, auch wenn der Herbst dich einlädt, vieles loszulassen.
Reflexion:
-
Wo darf ich mehr vertrauen, auch ohne alle Antworten zu haben?
-
Wie fühlt sich Verbundenheit mit etwas Größerem für mich an?
-
Was würde leichter werden, wenn ich mehr loslasse und mehr vertraue?

Was ist Meditation?
Jeder Körper braucht etwas anderes
Meditation ist kein Tun – sie ist das Aufhören zu tun. Es ist der Moment, in dem du dich erinnerst, wer du bist, bevor du dich definierst.
Im alten Indien nannten die Weisen diesen Zustand Dhyana –
eine Stufe jenseits des Denkens, jenseits der Form. Meditation bedeutet, still zu werden, damit du das hören kannst,
was immer schon da war. Sie ist kein Ziel, das du erreichen musst.
Sie ist die Rückkehr nach Hause – in dein Herz, in deinen Atem, in die stille Präsenz, die du bist.
Wenn du meditierst, beginnst du, dich selbst zu beobachten. Du siehst die Gedanken kommen und gehen, so wie Wolken über den Himmel ziehen, doch du selbst bist der Himmel.
Meditation ist keine Technik, sondern ein Erinnern. Ein Erinnern daran, dass du nicht getrennt bist. Nicht von der Erde, nicht von anderen, nicht vom Leben selbst. Es geht nicht darum, still zu sitzen, sondern still zu werden,
in dir.
Wenn du meditierst, öffnest du dich für den Raum, in dem Frieden nicht gesucht werden muss, weil er schon da ist.

