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Overthinking stoppen – 7 Wege aus der Gedankenspirale

  • Autorenbild: Isabelle
    Isabelle
  • vor 4 Tagen
  • 3 Min. Lesezeit

Kennst du das?

Du liegst im Bett.

Der Körper ist müde.

Aber dein Kopf läuft auf Hochtouren.


Gespräche von gestern.

Sorgen von morgen.

Was-wäre-wenn-Szenarien.


Und irgendwann fragst du dich:

Warum kann ich meine Gedanken nicht einfach stoppen?


Wenn du ständig grübelst, bist du nicht „zu sensibel“.

Und du hast auch kein kaputtes Mindset.


Du hast ein überaktives Nervensystem. Und genau dort setzen wir an.




Was ist Overthinking eigentlich?


Overthinking bedeutet nicht einfach „viel denken“. Es ist eine Stressreaktion.

Dein Gehirn versucht, Sicherheit herzustellen.

Es analysiert. Kontrolliert. Rechnet durch.


Das Problem:

Gedanken lösen keine emotionale Unsicherheit. Sie verlängern sie.

Je mehr du versuchst, deine Gedankenspirale zu stoppen, desto stärker wird sie.




Warum dein Kopf nicht dein Feind ist


Viele wollen ihre Gedanken „abschalten“. Aber dein Kopf will dich schützen.

Wenn du ständig grübelst, steckt oft dahinter:


  • Angst, etwas falsch zu machen

  • Angst, verlassen zu werden

  • Angst, nicht gut genug zu sein

  • Angst, die Kontrolle zu verlieren


Overthinking ist also kein Charakterproblem.

Es ist ein Sicherheitsmechanismus.



Warum Gedankenspiralen nachts schlimmer sind


Tagsüber bist du beschäftigt. Abends wird es still. Und genau dann meldet sich das, was du tagsüber übergehst.


Das Gedankenkarussell nachts entsteht häufig, wenn:


  • dein Cortisol-Spiegel erhöht ist

  • dein Nervensystem nicht runterfahren kann

  • ungelöste emotionale Themen aktiv sind


Deshalb reicht positives Denken nicht. Du brauchst Regulation.



7 Wege, um Overthinking zu stoppen


1. Hör auf, deine Gedanken bekämpfen zu wollen


Widerstand verstärkt Grübeln. Statt „Ich muss aufhören zu denken“

sage innerlich:

„Ah. Mein System ist gerade unsicher.“ Das bringt sofort Entspannung.



2. Geh vom Kopf in den Körper


Overthinking ist Energie im Kopfbereich.


Hilfreich sind:


  • Barfuß gehen

  • kaltes Wasser über die Hände

  • langsame, tiefe Bauchatmung

  • bewusstes Spüren deiner Füße



Gedanken lösen sich nicht im Denken.

Sondern im Spüren.



3. Schreib die Gedankenspirale auf


Nicht analysieren. Nur rauslassen.


Frage dich danach:

„Was ist die eigentliche Angst darunter?“

Oft geht es nicht um das Thema. Sondern um Bindung, Sicherheit oder Selbstwert.



4. Reduziere abends Reize


Kein Scrollen. Keine schweren Gespräche.

Kein Business. Dein Nervensystem braucht Übergänge.



5. Lerne, Unsicherheit auszuhalten


Viele grübeln, weil sie Antworten wollen. Aber nicht alles lässt sich kontrollieren.

Innere Ruhe entsteht nicht durch Gewissheit, sondern durch Stabilität in dir.



6. Sprich es aus


Gedanken verlieren Macht, wenn sie ausgesprochen werden.

Manchmal braucht es einen geschützten Raum,

um Muster zu erkennen.



7. Hol dir Unterstützung, wenn du alleine nicht rauskommst


Wenn du seit Monaten oder Jahren in Gedankenspiralen steckst,

ist das kein Zeichen von Schwäche.


Es bedeutet nur, dass dein System gelernt hat, über Kontrolle Sicherheit herzustellen.




Für wen ist professionelle Begleitung sinnvoll?


Wenn du:


  • ständig grübelst

  • schlecht schläfst

  • in Beziehungen overthinkst

  • dich emotional nicht lösen kannst

  • dich schnell innerlich unsicher fühlst





Fazit: Overthinking stoppen beginnt nicht im Kopf


Es beginnt im Körper. ImNervensystem.

In der Art, wie du mit dir umgehst. Du musst deine Gedanken nicht bekämpfen.

Du darfst lernen, dich sicher zu fühlen.

Wenn du merkst, dass du alleine nicht aus der Gedankenspirale kommst,

begleite ich dich gerne in einem 1:1 Mentaltraining.



Du bist nicht falsch.

Dein System ist nur überlastet.


Und das lässt sich verändern.


– Isabelle Fellner

 
 
 

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